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Ukrainische Flaggen

Wenn aus Metall Hoffnung wächst

25.6.26, 10:00

Im Juni zeigten wir bei „Kunst im Keller“ in Röthis geschmiedete Werkstücke und Kohlezeichnungen aus unseren Gruppen mit traumatisierten Menschen. Besonders bewegend war eine Rose aus den Resten einer russischen Rakete, die Anna aus der Ukraine mitbrachte. Im August dürfen wir diese Rose bei der 30. Biennale der internationalen Schmiedekunst in Kolbermoor ausstellen und unser Projekt vorstellen.

Der Juni war ein intensiver und sehr bewegender Monat. Wir hatten die Gelegenheit, Arbeiten aus unseren Gruppen bei „Kunst im Keller“ in Röthis auszustellen. Diese Veranstaltung findet alle zwei Jahre statt und bietet Künstlerinnen und Künstlern aus der Region einen besonderen Raum.


Gezeigt wurden einerseits geschmiedete Werkstücke, die in unseren Sitzungen mit traumatisierten Menschen entstanden sind. Andererseits waren auch Kohlezeichnungen zu sehen. Diese Zeichnungen entstehen in den Gruppen, damit Gefühle sichtbar werden dürfen und die Teilnehmenden ihren Emotionen freien Lauf lassen können.


Die Ausstellung war für uns sehr berührend. Viele Erinnerungen, Gespräche und Begegnungen haben uns noch einmal gezeigt, wie wichtig dieses Projekt ist. Sie haben uns in unserem Ziel bestärkt, diesen Weg weiterzugehen.


Auch Anna war im Juni in der Ukraine. Dort hat sie Kontakte zur Schmiede-Community geknüpft und von unserem Projekt erzählt. Von ihrer Reise brachte sie eine besondere Leihgabe mit: eine Rose, geschmiedet aus den Resten einer russischen Rakete.


Diese Rose ist ein starkes Symbol. Sie steht für Frieden. Und sie zeigt, dass selbst aus etwas Bösem etwas Schönes aus Metall wachsen kann.


Dieses Kunstwerk eines ukrainischen Schmieds dürfen wir im August in Kolbermoor in Deutschland ausstellen. Dort findet die 30. Biennale der internationalen Schmiedekunst statt. Für uns ist es eine große Ehre, Teil dieser Veranstaltung zu sein. Außerdem haben wir dort die Möglichkeit, unser Projekt in einem Vortrag vorzustellen.


Wir freuen uns sehr, dass wir diese Idee weitertragen dürfen. Unser Wunsch ist es, dass unsere Workshops bald auch in Schmiedewerkstätten in der Ukraine und in Deutschland stattfinden können.

Nach der Biennale im August werden wir wieder berichten.

Wir freuen uns weiterhin über Spenden. Jede Unterstützung hilft uns, dieses Projekt möglich zu machen und weiterzuführen.


Herzlichen Dank an alle, die uns begleiten, unterstützen und an diese Arbeit glauben.

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